Laminierte Kajaks werden auf traditionelle Weise mit der Hand gefertigt. Hierzu werden mehrere Lagen Gewebe aus Chemiefasern in eine Form gelegt, mit Harz getränkt und unter Vakuum miteinander verdichtet. Nach dem Aushärten des Harzes sind die Lagen untrennbar verbunden. Ober- und Unterschiff können nun zusammengefügt werden. Laminierte Kajaks sind gegenüber Booten aus HTP oder PriLite empfindlicher gegen Grundberührungen und sollten deshalb vorwiegend auf freiem Wasser gefahren werden. Prijon bietet die beiden Materialvarianten GFK und Carbon/Aramid an.
GFK: Bei unseren GFK-Kajaks bestehen die Gewebematten zum größten Teil aus Glasfasern, die sehr steif aber dennoch kostengünstig sind. Kajaks aus GFK sind vom Gewicht vergleichbar mit PriLite-Booten.
Carbon/Aramid: Diese Boote bestehen hauptsächlich aus Carbon- und Aramidfasern. Wobei sich die hervorragenden Eigenschaften von Carbon, das sehr hart ist und dem Boot seine Steifigkeit verleiht und die des Aramids, welches sehr stoßfest ist und für die nötige Schlagfestigkeit des Kajaks sorgt, miteinander verbinden. Diese Materialien werden auch im Rennsport eingesetzt. Der größte Vorteil dieser Bauweise ist das unglaublich geringe Gewicht (bis zu 10kg leichter als HTP-Boote). Somit gleiten die Boote ohne große Kraftanstrengung durch das Wasser. Auch das Handling außerhalb des Wassers wird wesentlich erleichtert, so zum Beispiel das Beladen des Autos oder das Umtragen von Hindernissen.
Pflege/Reparatur:
Pflege/Reparatur: Bei eventuellen Schäden an der Bootshülle hält der Fachhandel zum Material passende Reparatur-Sets für Sie bereit.


